Diese Seite befindet sich in Aufbau und dient lediglich Demonstrationszwecken.

schliessen

"Vor hundert Jahren hätte man uns alle als nervenmüde Zeitgenossen, die in einem wahnhaften Aktionismus gefangen sind, diagnosiziert." [1]


In erster Linie verstehen wir Momo als Unterhaltung. Unterhaltung für gross und klein!

Vor huntert Jahren hätte man uns alle als nervenmüde Zeitgenossen, die in einem wahnhaften Aktionismus gefangen sind, diagnosiziert [1]. Für die Mehrheit ist das Leiden an der Zeitnot das grösste Übel der modernen Gesellschaft. Wir leben, wie Soziologen diagnostizieren, in einer "Beschleunigungsgesellschaft".  Leistung wird über alles gestellt, das Nichtstun, der nicht zweckorientierte Umgang mit der Zeit, gilt als unproduktiv und Verschwendung. Das Erleben der Gegenwart bleibt oft auf der Strecke, und damit die Wertschätzung unseres Lebens überhaupt.

[1] Ulrich Schnabel, Wissenschaftsredakteur bei "Die Zeit" und Autor.

In Momo finden sich aber auch ökonomische Botschaften.

Vielleicht tut es also ganz gut und ist gar nicht so "unmodern", sich etwas Zeit zu nehmen, um über die Zeit und sein eigenes Leben etwas nachzudenken. Und vielleicht leistet Momo ja einen klitzekleinen Beitrag dazu.