Seine "Flucht" nach Italien

Die tiefe Italiensehnsucht seiner Frau, wohl aber auch die Verärgerung über das schablonenhafte Denken der deutschen Literaturszene, die seine fantastischen Geschichten als Fluchtliteratur abtat und wenig ernst nahm, reiften anfangs der 70er Jahre den Entschluss, nach Rom auszuwandern. Die italienische Lebensart, die südliche Kultur und Landschaft inspirierte ihn und er überwand in seiner neuen Heimat den Schreibfrust. Endlich, 1972, nach rund sechsjähriger Arbeit, konnte er seinen zweiten riesigen Bucherfolg beenden: "Momo". 1979 folgte mit "Die unendliche Geschichte" der dritte. In seinem weiteren Schaffen wandte sich vor allem wieder dem Theater zu. 1982 erscheint das "Gauklermärchen", zwei Jahre später "Der Goggolari. Eine bairische Mär".

Der 1979 veröffentlichte Fantasy-Roman "Die unendliche Geschichte" sollte alle bislang errungenen Erfolge in den Schatten stellen. Die Gesamtauflage überschritt die Millionen-Grenze. Das Buch wurde weltweit veröffentlicht und diskutiert wie kaum ein anderes dieser Zeit. Es erregte sogar so viel Aufmerksamkeit, dass Lehrer öffentliche Streitgespräche über die Eignung und Bewertung des Romans für den Schulgebrauch führten. Ab 1980 wurde die Geschichte über Bastian Balthasar Bux, der die abenteuerliche Rettung zuerst als Leser mitverfolgt und dann selbst in die Geschichte eintaucht, im In- und Ausland mit Preisen überhäuft.

Private Schicksalsschläge

Während die Ehrungen weitergingen, wurde Michael Ende von mehreren pribaten Schicksalsschlägen getroffen, die er nur schwer verkraftete. Er verlor den Prozess um die Verfilmung der "Unendlichen Geschichte", was ihn viel Energie und Leidenschaft kostete. 1985 starb seine wichtige und geliebte Ehefrau Ingeborg. 1988 erfuhr er, dass sein Steuerberater in seinem Namen Millionenschulden anhäufte. Ende war bankrott und konnte sich nur mit Hilfe von Freunden über Wasser halten. Aber trotzdem veröffentlichte Michael Ende weiter und erhielt weitere Auszeichnungen. 41 nationale und internationale Preise waren es schliesslich.

Bei den ernsthaften Kritikern unverstanden

Während die Ehrungen weitergingen, wurde Michael Ende von mehreren pribaten Schicksalsschlägen getroffen, die er nur schwer verkraftete. Er verlor den Prozess um die Verfilmung der "Unendlichen Geschichte", was ihn viel Energie und Leidenschaft kostete. 1985 starb seine wichtige und geliebte Ehefrau Ingeborg. 1988 erfuhr er, dass sein Steuerberater in seinem Namen Millionenschulden anhäufte. Ende war bankrott und konnte sich nur mit Hilfe von Freunden über Wasser halten. Aber trotzdem veröffentlichte Michael Ende weiter und erhielt weitere Auszeichnungen. 41 nationale und internationale Preise waren es schliesslich.


Biografie (Teil 1)