Das Paradoxon von Achilles und der Schildkröte.

Dabei handelt es sich um einen der bekannten Trugschlüsse, die dem griechischen Philosophen Zenon von Elea zugeschrieben werden. Er versucht zu belegen, dass ein schneller Läufer wie Achilles bei einem Wettrennen eine Schildkröte niemals einholen könne, wenn er ihr einen Vorsprung gewähre. 

Zuerst nämlich muss Achilles den Punkt erreichen, von dem aus die Schildkröte gestartet ist. In dieser Zeit aber, hat sich die Schildkröte um eine gewisse, wenn auch kleinere, Wegstrecke weiterbewegt. Wiederum muss Achilles diesen Rückstand einholen, während die Schildkröte erneut einen Vorsprung herausholt. Wir sehen also, dass Achilles eine unendlich Anzahl von Aufholvorgängen absolvieren müsste, wenn er die Schildkröte auch nur einholen wollte.

Natürlich wird die Schildkröte Achilles überholen. Bekanntlich erreichenn nämlich Schildkröten ein sehr hohes Alter, das heißt Achilles würde irgenwann an Entkräftung oder Altersschwäche sterben, während sich die Schildkröte dann noch in der Blüte ihrer Jugend befindet und erst richtig losläuft.