Der kleine Prinz: Premiere. | next.

Im Vollgastheater spielen behinderte und nichtbehinderte Schauspieler einen Klassiker. Die Geschichte bietet Platz für spontane Inhalte. 

Das schmale Büchlein «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry steht in fast jeder Hausbibliothek. Das berühmteste Zitat daraus lautet: «Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.» Besser könnte man das Spiel des Vollgastheaters nicht umschreiben, zielt doch ihre Interpretation der Erzählung vom kleinen Buben, der von seinem Stern gefallen und auf der Erde gelandet ist, direkt ins Herz. In Fragmenten erzählen die Figuren die Geschichte über Kindheit, Erwachsenwerden und Freundschaft. Sie vermitteln dabei berührend, wie es sein könnte, wenn sich Fremde begegnen und sich wohlwollend aufeinander einlassen. Dieses Jahr stehen 13 Spielerinnen und Spieler für das Vollgastheater auf der Bühne. Die Theatergruppe ist sehr vielschichtig, sowohl vom Alter (Jugendliche und Erwachsene stehen auf der Bühne) als auch von den Fähigkeiten der Spieler, weil die Laiengruppe aus behinderten und nichtbehinderten Menschen besteht. Hinter dem Vollgastheater steht Insieme Luzern, ein Verein, der sich für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige einsetzt. Insieme-Geschäftsleiter Daniel Hasler: «Wir sind ein ganz normales Theater, nur ein bisschen anders.»

 


 

Es ist das erste Mal, dass das Vollgastheater eine vorgegebene Geschichte einstudiert hat. «Der kleine Prinz» soll keine Kindergeschichte sein, sondern sich primär an Erwachsene richten. Unterstützt wird das sensible Spiel von einer vierköpfigen Band, die auch aus behinderten und nichtbehinderten Menschen zusammengesetzt ist. Für die musikalische Leitung und die ins Ohr gehenden Kompositionen ist Silvano Stanga verantwortlich. Regie führte Raschid Kayrooz, der auf gut 15 Jahre Regiearbeiten mit Behinderten zurückblickt. Mit den Spielerinnen und Spielern des Vollgastheaters hat er seit Anfang 2016 geprobt.

Kayrooz erklärt: «Ich sehe keine Behinderungen, höchstens Grenzen. Diese Grenzen dürfen nicht überschritten werden. Stärken möchte ich fördern und die Spieler darin unterstützen, Neues zu wagen.» Er erfuhr ein grosses Vertrauen. «Wir starteten mit Improvisationen, nachdem alle die Geschichte zum Anhören bekommen hatten. Ein Textbuch gab es nicht. Dies bot auch Platz für mehr Inhalte, die von Mal zu Mal spontan dazukommen können.»

 

Luzerner Zeitung | Yvonne Imbach | 6.12.2016

 



Der kleine Prinz: Migros. | next.

Im Migros Magazin vom 7.11.2016 erschien eine Vorschau auf "Der kleine Prinz" des Vollgastheaters. Für mehr Infos und Tickets, einfach auf den Artikel klicken. 

 


Der kleine Prinz: Proben. | next.

Im Dezember 2016 führt das Vollgastheater Antoine de Saint-Exupéry's "Der kleine Prinz" auf. Derzeit laufen die Proben. Hier ein Einblick in die Probearbeit vom September 2016.

 


Der kleine Prinz: Plakat. | next.

Im Dezember 2016 führt das Vollgastheater Antoine de Saint-Exupéry's "Der kleine Prinz" auf. Derzeit laufen die Proben. Für das Programm und die Plakate fand Ende Juli 2016 mit einigen Protagonisten ein separates Fotoshooting statt. Hier eine Auswahl der dabei entstandenen Fotos.

 


Vollgastheater. | next.

Das Vollgastheater ist ein Kulturprojekt von Insieme Luzern. Behinderte und Nichtbehinderte spielen gemeinsam Theater und realisieren Theaterproduktionen auf hohem künstlerischen Niveau. Nachfolgende Fotos entstanden im Mai 2016 anlässlich des Fotoshootings in der Indoor-Kartbahn "Race-Inn", Roggwil.